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Resilienz-Training

Resilienz der Schlüssel für ein gesundes, ausgeglichenes und erfolgreiches Leben

Der Begriff Resilienz ist abgeleitet vom lateinischen resilire, was so viel heißt wie „abprallen“ oder „zurückspringen“.

Er stammt ursprünglich aus der Materialkunde und beschreibt die Fähigkeit eines Materials, nach Verformung und Druck wieder seine ursprüngliche Form zu erreichen. 

Die Resilienzforschung versteht unter dem Begriff  Resilienz die Kompetenz eines Menschen mit Herausforderungen und Stress flexibel umzugehen. Umgangssprachlich nennt man resiliente Menschen „Stehaufmenschen“, diejenigen, die sich nicht unterkriegen lassen. Resilienz ist sozusagen das Immunsystem der Seele.

 

Resilienz

Kompetenz im Umgang mit Stress und Krisen

 

Steigende Belastungen und vielfältige Stressquellen werfen die Frage auf, was wirklich hilft gesund zu bleiben.

Resilienz ist die Antwort darauf.

Resilienz ist eine Flexibilitätskompetenz die hilft, Stress, Krisen und Herausforderungen im Leben zu meistern und sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Das Maß an Resilienz hängt ganz entscheidend von der Art zu denken ab.

 

Resilienztraining

So wie Sie Ihr körperliches Immunsystem stärken können, gelingt es auch, das seelische Immunsystem zu stärken. Was Sie brauchen ist Geduld und Bereitschaft Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Denken, Fühlen und Handeln zu richten. Sie schaffen das! Denn Sie haben bereits innere Widerstandskraft und müssen diese einfach nur stärken. Sie werden danach kraftvoller, gelassener und glücklicher sein.   

                 

                 

"Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt"

Dante Alighieri

"​Es sind nicht die Dinge, die uns berühren, sondern die Sicht, die wir auf die Dinge haben."   

Epiktet, antiker Philosoph

7 Faktoren

für innere Stärke

1.Resilienz-Faktor 

Optimismus

Resiliente Menschen betrachten Krisen und Herausforderungen nicht als unüberwindbare Hindernisse. Sie wissen, dass jede schwierige Situation im Leben positive als auch negative Aspekte enthält. Bei Ihnen ist das Glas eher halb voll als halb leer. Wenn die Umstände anders sind als sie es erwarten, konzentrieren sie sich auf das Gute im Schlechten.

 

2.Resilienz-Faktor 

Akzeptanz

Resiliente Menschen akzeptieren Unveränderbares und Unvermeidbares. Sie nehmen sich selbst an, kennen Ihre Schwächen und vertrauen auf ihre Fähigkeiten und Stärken. Sie wissen, dass Herausforderungen, Widrigkeiten, Verlust und Enttäuschung im Leben dazugehören. Die Grundhaltung: „Es ist wie es ist, machen wir das Beste draus“ hilft ihnen dabei. Resiliente Menschen betrachten Krisen nicht als Hürde sondern als Chance für Weiterentwicklung.

 

3.Resilienz-Faktor 

Lösungsorientierung

Resiliente Menschen richten ihre Aufmerksamkeit auf mögliche Lösungen. Sie konzentrieren sich auf das, was vor ihnen liegt und lenken ihre Aufmerksamkeit vorwiegend auf den Weg aus der Problemsituation und nicht darauf, was die Situation schwierig gemacht hat und welche Steine ihnen in den Weg gelegt wurden.      

 

4.Resilienz-Faktor 

Selbstregulation

Resiliente Menschen sind in der Lage, ihre Gedanken und Emotionen in Belastungssituationen zu steuern.  Sie legen Wert darauf, körperlich, seelisch und geistig gesund zu bleiben. Sie sorgen für gesundes Ernährung und ausreichende Regenerationszeit.

5.Resilienz-Faktor 

Eigenverantwortung

Raus aus der Opferrolle!

Resiliente Menschen übernehmen Verantwortung für sich sind überzeugt, dass sie Situationen selbst gestalten und beeinflussen können. Sie warten nicht darauf, dass sich ihre Probleme von alleine erledigen, sie vertrauen auf Ihre Willenskraft und können Entscheidungen treffen.

 

6.Resilienz-Faktor 

Beziehungen

Resiliente Menschen schenken anderen Menschen Aufmerksamkeit und respektieren die unterschiedlichen Charaktereigenschaften. Sie fühlen sich nicht überlegen oder unterlegen, begegnen anderen offen und mit Wertschätzung. Sie suchen sich ein intaktes soziales System, das ihnen Halt und Unterstützung gibt. Dies kann Familie, Freundeskreis, Verein oder Arbeitsumfeld sein.

 

7.Resilienz-Faktor 

Zukunftsorientierung

Resilienten Menschen gelingt es, das zurückzulassen, was hinter ihnen liegt und sich auf das zu konzentrieren, was vor ihnen liegt. Sie ergreifen von sich aus die Initiative, um aktiv die eigene Zukunft zu gestalten. Hierzu entwickeln sie Visionen und stecken sich Ziele. Während sie ihre Zukunft gestalten, lassen sie sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen und können so auch mit unerwarteten Ereignissen umgehen.

Die Anfänge von Resilienz 

 

Die amerikanische Entwicklungspsychologin Emmy Werner begann bereits in den 1950er Jahren mit der Resilienzforschung und legte damit einen Grundstein für die Entwicklung von Resilienz.

Auf der hawaianischen Insel Kauai beobachtete sie knapp 40 Jahre lang die Entwicklung von 698 Kindern. Darunter Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen wie Armut, Gewalt und Sucht.

Von 201 „Risiko-Kindern“ haben sich 72 Kinder trotz Widrigkeiten gut entwickelt und sind verantwortungsvolle Erwachsene geworden. Der Grund dafür war, dass Sie innere Widerstandskraft bzw. Resilienz aufbauten, indem Sie verschiedene Schutzfaktoren nutzten. Menschen, zu denen Sie Vertrauen hatten und eine emotionale Beziehung aufbauen konnten waren dabei ausschlaggebend. 

"Ein Schicksalsschlag ist eine Narbe in unserer Lebensgeschichte, aber keine unheilbare Wunde"

 Boris Cyrulnik